Gründung eines Deutsch-französischen KI-Zentrums
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das französische Forschungsinstitut Inria vertiefen ihre strategische Zusammenarbeit, um Europas digitale Souveränität im Bereich Künstliche Intelligenz zu stärken. Ziel ist ein leistungsfähiges, offenes KI‑Ökosystem als Gegenpol zu USA und China.
Gemeinsame Forschungsprojekte
Zu den zentralen Projekten gehören unter anderem:
- RoGSiLT: KI‑basierte Übersetzung für Deutsche und Französische Gebärdensprache mit multimodalen neuronalen Netzen und realistischen Avataren.
- NEARBY: Entwicklung alltagstauglicher Brain‑Computer‑Interfaces für Assistenzsysteme außerhalb des Labors.
Institutionelle Zusammenarbeit
Die Achse zwischen DFKI‑Standorten wie Saarbrücken und Inria‑Standorten wie Nancy wird durch ein deutsch‑französisches KI‑Zentrum ausgebaut. Forschung, Technologietransfer, Start‑up‑Förderung und Industriekooperationen werden dort gebündelt.
Bedeutung für Deutschland und Frankreich
Deutschland bringt starke industrielle KI‑Anwendungen und langjährige Forschungserfahrung ein, Frankreich exzellente Grundlagenforschung und eine nationale KI‑Strategie über Inria. Gemeinsam entsteht ein europäisches KI‑Ökosystem, das Innovation beschleunigt, Start‑ups fördert und Europa unabhängiger von großen US‑Technologieunternehmen macht.
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