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Workday bringt KI-gestützte Planungsanalysen in Google Sheets

Google stellt eine neue Workday-Anbindung für Sheets vor. Sie verbindet Planungsdaten mit KI-gestützten Auswertungen. Voraussetzung ist eine Workday-Adaptive-Planning-Lizenz – ein Google-Konto allein reicht nicht.

FW
FutureWire Admin
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Planungsdaten direkt in der Tabelle auswerten

Google hat am 21. September Workday for Google Sheets vorgestellt. Das Add-on verbindet Workday Adaptive Planning mit der Tabellenanwendung und soll die Arbeit mit Planungsberichten vereinfachen. Die KI-Funktion Ask Workday wird dabei in den Ablauf eingebunden.

Zu den angekündigten Funktionen gehören Zusammenfassungen in natürlicher Sprache, Analysen von Abweichungen und das Erkennen auffälliger Datenpunkte. Ergebnisse lassen sich laut Google als Diagramme oder Tabellen darstellen und für Präsentationen weiterverwenden. Die Ankündigung beschreibt ein Angebot für Anwender der Workday-Planungssoftware, keine allgemeine kostenlose Finanz-KI für beliebige Tabellen.

Das Add-on stammt von Workday

Im Google Workspace Marketplace ist Workday, Inc. als Entwickler aufgeführt. Der Eintrag beschreibt die Auswahl von Dimensionen für einen Bericht und die Übernahme der daraus entstehenden Tabelle nach Sheets. Die Daten lassen sich anschließend aktualisieren, damit ein Bericht den neuesten Stand der zugrunde liegenden Planung widerspiegelt.

Der Marketplace führt die Erweiterung als kostenlos mit kostenpflichtigen Funktionen. Daraus sollte nicht geschlossen werden, dass die angeschlossene Planungsplattform kostenlos bereitsteht. Google nennt ausdrücklich eine erforderliche Workday-Adaptive-Planning-Lizenz. Die genaue Freischaltung hängt außerdem von der Einrichtung im jeweiligen Unternehmen ab.

Einrichtung und Berechtigungen beachten

Für den Start müssen Administratoren auf der Workday-Seite den Zugriff erlauben und die Anmeldung konfigurieren. Danach wird das Add-on für die vorgesehenen Nutzer installiert. Eine eigenständige Installation in einem persönlichen Konto ersetzt diese organisatorischen Voraussetzungen nicht.

Der Marketplace listet unter anderem Berechtigungen für Tabellen und Präsentationen sowie für die Verbindung zu einem externen Dienst. Bei der Bewertung des Add-ons gehören deshalb neben dem Funktionsumfang auch die verwendeten Konten und der freigegebene Datenzugriff auf die Prüfliste. Diese Berechtigungen sind im offiziellen Eintrag sichtbar.

KI-Erklärung und Planungsentscheidung auseinanderhalten

Für Teams, die Adaptive Planning bereits einsetzen, könnte die Integration den Wechsel zwischen Bericht und Analyse vereinfachen. Das ist eine naheliegende Einsatzmöglichkeit, aber keine von Futurewire gemessene Zeitersparnis.

Auch eine schlüssig formulierte Erklärung einer Abweichung sollte am Datenstand geprüft werden. Für einen ersten Test bietet sich daher ein bekannter Bericht an, dessen wesentliche Einflussgrößen das Team bereits nachvollziehen kann. So lässt sich beurteilen, ob die KI-Auswertung im eigenen Arbeitsablauf tatsächlich hilfreiche zusätzliche Orientierung liefert.

Quellen

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